Das Symposium der Österreichischen Tribologischen Gesellschaft erfreut sich wachsender Beliebtheit (23.12.2012)
Der Veranstaltungserfolg des letztjährigen ÖTG Symposiums in Dornbirn hat sich anscheinend herumgesprochen. So konnten AC²T-GF Dr. Andreas Pauschitz und der Vorstandsvorsitzende der ÖTG Prof. Dr. Friedrich Franek am 24. November 2011 im Exzellenzzentrum für Tribologie in Wiener Neustadt die zahlreich angereisten Teilnehmer aus Industrie und Wissenschaft begrüßen.
Im Fokus des Symposiums stand das Thema „Green Tribology“. Die Funktionalität technischer Produkte - vor allem in tribologischer Hinsicht - wird ganz wesentlich durch die jeweils eingesetzten Werkstoffkombinationen bestimmt. Dies bezieht sich sowohl auf die verschleißbedingte Lebensdauerbegrenzung, wie auch auf die immer stärker geforderte Energieeffizienz. Die ökologischen Rahmenbedingungen sind nicht nur Bestandteil politischer Vorgaben, wie etwa durch Forschungsschwerpunkte innerhalb der EU, sie haben auch entscheidende Auswirkungen auf ökonomische Gegebenheiten, nicht zuletzt durch die Bestrebungen, den CO2-Ausstoß zu reduzieren.
Tribotechnische Maßnahmen, konsequent abgeleitet aus tribologischer Forschung und anwendungstechnischem Know-how, können entscheidend dazu beitragen, die genannten Ziele eines effizienten Werkstoffeinsatzes und „sparsamer“ Tribosysteme erfolgreich umzusetzen. Dazu bedarf es allerdings verstärkt eines systembezogenen Wissens und eines fundierten Überblicks über die Zusammenhänge bezüglich des Gestaltens optimaler Tribokomponenten, sowie der Beurteilungsmöglichkeiten wesentlicher Parameter der tribotechnischen Funktionalität.
Das ÖTG-Symposium 2011 bot hierzu einen idealen Rahmen, sich über den aktuellen Stand tribologischer Forschung zu informieren. Dabei wurde den Teilnehmern neben den Fachvorträgen auch die Möglichkeit geboten, die Forschungseinrichtungen des Exzellenzzentrums für Tribologie am Veranstaltungsort zu besichtigen.
V-Research war gleich mit zwei Vorträgen am diesjährigen Symposium vertreten. Sehr kreativ anhand des Phänomens der „Weintränen“ am Weinglas präsentierte DI Alexander Diem, Geschäftsfeldleiter Tribotronik bei V-Research, die neusten Ergebnisse aus der Strategieforschung von
V-Research über den Marangoni-Effekt. Auch der zweite Vortrag über eine neue Versuchsmethodik zur Charakterisierung des Haft- und Gleitverhaltens von O-Ringen erweckte ein breites Interesse bei den Teilnehmern, insbesondere bei den Industrievertretern.
Beide Vorträge stehen für Sie zum Herunterladen bereit:
Der Marangoni-Effekt am Weinglas
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