Damit hat wohl niemand der beteiligten Institutionen gerechnet, dass die „Lange Nacht der Forschung“ einen solch großen Besucheransturm freisetzt. Teilweise wurden über 1500 Besucher auf den Stationen gezählt und das in nur 6 Stunden. „Der Ansturm war überwältigend“ ist V-Research Geschäftsführer Cord Henrik Surberg begeistert. „Es war faszinierend zu sehen, wie kritisch die Kinder die Dinge, die wir ihnen auf den Stationen gezeigt haben, hinterfragt haben“, berichtet Anke Ristow aus dem Geschäftsfeld Tribotronik. Sie präsentierte die tribologischen Phänomene wie die Wunderschale, bei der das Wasser auch ohne Hitze zum Kochen gebracht werden konnte, sowie verschiedene Versuche zur Adhäsion und Reibung. „Die Mikroskopie, d.h., die hohe Vergrößerung kleiner Details, ist immer wieder faszinierend und das nicht nur für die Kleinen“, fasst Florian Ausserer seine Eindrücke aus der Langen Nacht der Forschung zusammen. Zu einer immens hohen Nachfrage kam es auch bei der Station „Baumhaus“. Hier zeigte V-Research, wie man mit Hilfe der automatisierten Konstruktion in ein paar Mausklicks sein eigenes Baumhaus entwerfen kann. „Über 90 Baumhäuser wurden konstruiert und das nur von Kindern“ resümiert Gerald Frank aus dem Geschäftsbereich Technische Logistik. Dass man mit einem Computer auch Chatten kann, das probierte vor allem die Jugend aus. „Überraschender Weise war die englische Sprache kein Hindernis für die Kids“, berichtet Matthias Gruber, der auf diese Weise anschaulich das Thema Wissensmanagement bei V-Research vermittelte. Nur eine Mathematikerin vermochte den Computer beim Spiel zum Rucksackproblem beinahe zu schlagen. „Die Aufgabe bestand darin, durch eine optimale Auswahl von Gegenständen - bei einem vorgegeben Maximalgewicht - den höchsten Warenwert zu erzielen“, erklärt Philipp Thurnher, der mit diesem Spiel ein klassisches Optimierungbeispiel aus dem Kompetenzfeld Operations Research bei V-Research präsentierte.
Uns hat diese Veranstaltung viel Vorbereitungsarbeit gekostet, die sich aber in Anbetracht des großen Interesses der Besucher mehr als gelohnt hat“, fasst Geschäftsführer Cord Henrik Surberg das Veranstaltungsergebnis für V-Research zusammen.
Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie auch auf dem aktuellen ORF-Beitrag „Vorarlberg heute“, der hier zum downloaden bereitsteht.
Anke Ristow bei der Präsentation der Wunderschale
Philipp Thurnher erläutert an seinem Stand das Rucksackproblem als
Optimierungsbeispiel aus dem Kompetenzfeld Operations Research
Gerald Frank erklärt Hintergründe zur automatischen Konstruktion
am Beispiel des Baumhauses
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