Zusammen mit der Firma Linde Gas AG wurde im Rahmen eines freifinanzierten Projektes der Einfluss einer Kryogenbehandlung (Tiefkühlen mittels Stickstoff) nach dem Härten von Einsatzstählen untersucht. Ziel des Projektes war es, die Wirkung der Kryogenbehandlung auf den Umwandlungsprozess der austenitischen in die martensitische Phase zu analysieren. In der Untersuchung wurde insbesondere der Frage nachgegangen, ob die Verweilzeit zwischen dem Härteprozess und der Kryogenbehandlung einen signifikanten Einfluss auf den Umwandlungsgrad besitzt. Die Ergebnisse der Untersuchungen haben gezeigt, dass für den Einsatzstahl 1.6523, der üblicher Weise für Zahnräder eingesetzt wird, unabhängig zur Verweilzeit zwischen Härten und Kryogenbehandlung lediglich eine Tiefkühltemperatur von -120°C angewendet werden muss, um eine nahezu vollständige Umwandlung von Restaustenit in Martensit zu erzielen. Mehr Ergebnisdetails zu dieser Studie können Sie aus der Veröffentlichung entnehmen, welche in der aktuellen Ausgabe „Heat Treating Progress“ März/April 2009 erschienen ist und zum freien Download auf der Internetseite des ASM International HIER abgerufen werden kann.
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