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Neue Analyseninfrastruktur im Tribo-Labor in Betrieb genommen

Lang ersehnt und nun endlich erhalten hat das Geschäftsfeld Tribotronik das neuste Stereomikroskop der Firma Leica. Mit diesem Mikroskop ist das Tribo-Labor nun komplettiert, um lichtmikroskopische Analysen zerstörungsfrei, d.h. ohne vorhergehende  aufwendige Probenvorbereitung bis zu einer maximalen Vergrößerung von 320fach durchführen zu können. Mit diesem neuen Mikroskop ist es uns nun möglich, direkt zusammen mit unseren Industriepartnern Schadenfälle zu begutachten und schnell Klarheit über die Schadensursache zu erhalten, betont der Laborleiter DI Thomas Hanisch. Anwendungsbeispiele sind:

  • Reibspuranalyse

  • Identifizierung des Bruchausgangs

  • Werkstofffehlstellenklassifizierung

  • Schichtdickenbestimmung

Aufgrund der neuen FusionOptics® Technologie werden die Messdaten auch in der z-Achse erfasst. Dies hat entscheidende Vorteile bei der Darstellung, da hierdurch gestochen scharfe dreidimensional wirkende Bilder erzeugt werden können. Eine Besonderheit in der Stereomikroskopie bietet dieses Mikroskop durch die Erfassung und Auswertung von 3D-Daten, die wie es aus CAD-Programmen bekannt ist, eine 3D-Objektansicht aus beliebiger Richtung erlaubt.

Von der Leistungsfähigkeit des Mikroskops konnten sich die Messebesucher vor Ort auf dem V-Research Stand der diesjährigen Intertech 2009 überzeugen; dies ließ sich auch Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser nicht nehmen und setzte sich gleich selbst ans Mikroskop, um sich ein eigenes Bild zu machen.

Analyseninfrast. Tribo-Labor Intertech 09
Landesrat Mag. Karlheinz Rüdisser und Dr. Helmut Steurer (Wisto)
(Quelle: V-Research)

 

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