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V-Research erhält Förderzuschlag für ein mehrjähriges Forschungsprojekt

Das Kompetenzzentren-Programm COMET „Competence Centers for Excellent Technologies“ wurde im Jahr 2006 gestartet. Es löste die 1998 gestarteten Vorgängerprogramme ab. COMET umfasst drei Programmlinien: K2- und K1-Zentren, sowie K-Projekte. Die K-Projekte mit einer Laufzeit von drei bis fünf Jahren sind innovative Initiativen, in denen Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiten.

Mit der gestrigen Empfehlung der Jury zur Förderung von 15 neuen K-Projekten aus dem Kompetenzzentren-Programm COMET  wurde ein wichtiger Meilenstein in der österreichischen Forschungs- und Wirtschaftspolitik erreicht. Damit besteht die Landkarte der Exzellenzzentren jetzt aus fünf K2-Zentren, 16 K1-Zentren und 25 K-Projekten. "Wir haben mit dem Förderprogramm COMET die Landkarte der Spitzenforschung in Österreich neu definiert", kommentierte Infrastrukturministerin Doris Bures die Empfehlung der Jury. "Durch die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Unternehmen können rasch innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entwickelt werden“, ergänzt Mitterlehner.

Mit dem K-Projektantrag ProDSS „Integrated Decision Support Systems for Industrial Processes“ hat sich V-Research als einer der 15 Gewinner des 3. Calls dieses Strukturförderprogramms positionieren können. Während der nächsten fünf Jahre werden nun in einer Forschungskooperation bestehend aus namhaften Vorarlberger Unternehmen und renommierten internationalen Forschungseinrichtungen unter der Führung von V-Research neue Methoden und Instrumente zur Unterstützung von Entscheidungen in industriellen Prozessen erarbeitet. „Mit dem neu bewilligten Förderprojekt werden wir den in den letzten fünf Jahren erarbeiteten Forschungsschwerpunkt auch in Zukunft bei V-Research vertiefen und unseren Industriepartnern innovative Lösungen für die Planung und Steuerung Ihrer Prozesse zur Verfügung stellen“, erklärt Dr. Christian Hillbrand, der designierte Leiter des K-Projektes.

Das Projektkonsortium wird an fünf Forschungsbereichen arbeiten:

  • Einer generischen Simulations- und Optimierungsplattform,
  • der verteilten unternehmensübergreifenden Simulation von Prozessen,
  • adäquaten Kombinationen von Simulations- und Optimierungsmethoden,
  • Entscheidungsunterstützung bei der Entwicklung physischer Produkte sowie
  • Mechanismen zur Bereitstellung entscheidungsrelevanter Daten und Informationen

Das zentrale Ziel des Projektes besteht somit in einer möglichst lückenlosen Unterstützung von Entscheidungen entlang der Supply Chain.

Nach endgültiger Genehmigung durch die zuständigen Ministerien werden dem Konsortium Fördermittel im Gesamtausmaß von ca. EUR 3,3 Mio. zufließen. Diese Summe wird zu einem Drittel durch das Land Vorarlberg und zu zwei Dritteln durch den Bund bereitgestellt. Zusammen mit den Beiträgen der Unternehmens- und Wissenschaftspartner steht somit für die Durchführung des Forschungsvorhabens insgesamt ein Projektvolumen von ca. EUR 8,4 Mio zur Verfügung.

V-Research-Geschäftsführer Dr. Cord Henrik Surberg freut sich über den zweiten großen Erfolg seines Teams. „Bereits im Oktober erhielten wir den Förderzuschlag für den Aufbau eines internationalen Exzellenzzentrums für Tribologie gemeinsam mit der AC²T Research GmbH aus Wiener Neustadt. Der Förderzuschlag für dieses große Forschungsvorhaben ProDSS sichert nun den Vorarlberger Unternehmen auch für die nächsten fünf Jahre den Zugang zu hochstehenden Forschungsaktivitäten bei V-Research.“

Details zum Forschungsprojekt ProDSS erhalten Sie aus dem Fact Sheet, welches Sie hier downloaden können.
 

Dr. Christian Hillbrand
Geschäftsfeldleiter Dr. Christian Hillbrand
freut sich über den Förderzuschlag des COMET K-Projektes ProDSS

 

 

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