Die Entscheidung über die Forschungskompetenzzentren in Österreich unter dem vom Infrastruktur- und Wirtschaftsministerium initiierten Programm "COMET" ist gefallen. Die Anzahl und Standorte der neuen Institute sind damit festgelegt: Künftig wird an fünf sogenannten K2-Zentren Spitzenforschung betrieben.
Zu den drei bereits zuvor bewilligten Einrichtungen gesellen sich zwei neue, durch die zweite Ausschreibung ausgewählte Konsortien, teilte Infrastrukturministerin Doris Bures am 29. Oktober 2009 bei einer Pressekonferenz in Wien mit.
Bures: "Die Forschungslandkarte ist komplett!"
Zusammen mit der AC²T research GmbH in Wiener Neustadt und der TU Wien hat V-Research den Zuschlag für ein K2-Excellence Center of Tribology (XTribology) des Comet-Förderprogrammes erhalten. K2-Kompetenzzentren sollen das Potenzial mitbringen, sich in der Weltspitze des jeweiligen Forschungsgebiets etablieren zu können. Die Projekte mit einer Laufzeit von zehn Jahren müssen internationale Unternehmen und Wissenschafter einbinden. „Mit dem Budget von rund 60 Mio. Euro können wir in den nächsten fünf Jahren auf internationalem Niveau über Reibung und Verschleiß forschen“, freut sich der Geschäftsführer von V-Research, Dr. Cord Henrik Surberg.
Überall wird versucht, immer weniger Material und Energie zu verbrauchen und trotzdem Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer zu garantieren. Kein Wunder, zeigen internationale Studien doch, dass jährlich 1,6 Prozent des BIP durch gut eingesetztes Tribologiewissen eingespart werden könnten. In Österreich wären dies einige Milliarden Euro pro Jahr.
Reibung spielt sich immer zwischen Werkstoffen ab. „Daher ist es keine Material-, sondern eine Systemforschung“, so Dr. Andreas Pauschitz, Geschäftsführer der AC²T research GmbH. Es geht um das, „was dazwischen passiert“. Dafür steht das „X“ (Cross) im K2-Kürzel „XTribology“ – und ebenso für die Vernetzung von Physik, Chemie, Maschinenbau, Werkstoffwissenschaften, Elektro- und Informationstechnologie, ohne die echte Tribologie nicht funktioniert.
Mit der Entscheidung der COMET Jury wird das "Excellence Center of Tribology“ in Wiener Neustadt mit weiteren Standorten in Vorarlberg und Wien realisiert. „Damit zum Zentrumsstart am 1. Januar 2010 alles wie geschmiert läuft, werden wir uns bis Ende 2009 voll den Projektvorbereitungen und den Kooperationsverträgen im Konsortium, mit den beteiligten Unternehmen und den Ländern widmen“ so Surberg
Weitere aktuelle Berichte zu diesem Thema finden sie unter:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20091029_OTS0235
http://www.wien.gv.at/vtx/rk?DATUM=20091029&SEITE=020091029010
http://www.noe-news.at/news/index.php?option=com_content&task=view&id=2434&Itemid=8
http://derstandard.at/fs/1256743609787/COMET-K2-Forschungszentren-zu-Biotechnologie-und-Tribologie
http://www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/6075/

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