V-Research GmbH
  • Mit intelligenten Lösungen

    Mit intelligenten Lösungen

SICHER. SCHNELLER. BESSER.

Auf der Suche nach Wegen, die noch keiner beschritten hat, bringt die Partnerschaft mit V-Research entscheidende Wettbewerbsvorteile. Der industrielle Einsatz des neuen Wissens hat eine klare Ausrichtung:

Schnell umsetzbare Ergebnisse für den bestmöglichen Nutzen und Erfolg der Industriepartner erzielen.

Design Automation

V-RESEARCH OPTIMIERT DIE PRODUKTKOSTEN.

IN DER ENTWICKLUNGSPHASE.

Über 70 Prozent des Potenzials zur Kostenoptimierung bei der Produktentstehung liegen in der Projektierungs- und Entwicklungsphase, weitere 18 Prozent in der Fertigungsvorbereitung. V-Research erarbeitet in diesem hohen Potenzial Automatisierungslösungen, die durch Nützlichkeit, technische Leistung und Handhabung überzeugen.

Die Schwerpunkte von V-Research bei Industrieprojekten sind: 

  • Automatisierte Generierung von CAD-Modellen für mechanische Baugruppen
  • Automatisierte Anlagenkonfiguration für die Angebotserstellung
  • Automatisierte Anpassung bestehender CAD-Modelle an neue Konstruktionsstandards
  • Automatisierte Arbeitsvorbereitung und Erstellung der Fertigungszeichnungen, Arbeitspläne, Stücklisten und Fertigungskosten
  • Virtuelle Inbetriebnahme von Anlagensteuerungen durch Hardware-In-The-Loop-Tests

Um auch morgen die Richtung für die Automatisierung komplexer Konstruktions- und Entwicklungsprozesse mitzugestalten, arbeiten wir heute schon an zukunftsweisenden Innovationen.

 

Automatisierte Wissensakquise

Ein Softwarealgorithmus leitet die Konstruktionsmethodik automatisch aus bestehenden CAD-Modellen und der Beobachtung der Gestaltungsentscheidungen eines erfahrenen Konstrukteurs während des Entwurfsprozesses ab. Die Konstruktionsmethodik wird in eine Regelbasis abgebildet. Es entsteht kein zusätzlicher Aufwand für den Konstrukteur. Das Konstruktions-Know-how wird modelliert, dokumentiert und für das Unternehmen gesichert. Das selbstlernende System minimiert den Beratungsaufwand.

 

Intelligente Anlagenkonfiguratoren

V-Research arbeitet an der Kombination der Emulation von Maschinen und Anlagen mit intelligenten Algorithmen und der automatisierten Konstruktion, um die Vorteile der automatisierten Anlagenkonfiguratoren auf die Auslegung von Produktionsanlagen unter Optimierung der dynamischen Anlagenkennzahlen – d.h. der Produktionskapazität - zu übertragen. Die automatisch generierte Anlagenkonfiguration wird dazu verwendet, das Angebot, das 3D-Modell der Anlage und die CAD-Zeichnungen automatisiert und mit minimalem Aufwand zu erzeugen.

Tribo Design

Anwendungsspezifisch. Sicher und zuverlässig.

TIEFGRÜNDIG. DIE OBERFLÄCHE.

V-Research realisiert Ihre Produktideen und steigert den Wert Ihrer bestehenden Produkte. Durch die Berücksichtigung der tribologischen Wirkprinzipien und Zusammenhänge wird systematisch der Lösungsraum für ihre Anwendungen untersucht, um Einsatzgrenzen zu erweitern oder neue Märkte zu erschließen. Geht es um die Optimierung von bestehenden Produkten, zeigen sich konkrete Verbesserungen in den niedrigeren Energie- und Rohstoffkosten, der höheren Maschinenverfügbarkeit, dem geringeren Instandhaltungsaufwand und der Kosteneinsparung durch längere Inspektions- und Wartungsintervalle und weniger Verschleiß. Die Entwicklung anwendungsspezifischer Tribodesigns erhöht die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Produkten und Produktionsprozessen.

Hauptziele der Tribologie: 

  • Steigerung der Qualität von Geräten, Maschinen und Anlagen, insbesondere durch Erhöhung der Zuverlässigkeit, Senkung bzw. Eingrenzung des Ausfallrisikos
  • Erhöhung der Wirtschaftlichkeit durch Senkung von Reibungsverlusten, durch Reduktion von verschleißbedingtem Material- bzw Rohstoffeinsatz sowie durch Vermeidung bzw. Verringerung von Stillstands- und Folgekosten

Obwohl durch gezielte tribologische Maßnahmen nur ein Bruchteil der oben genannten Verluste vermieden werden kann, sind aufgrund der Größenordnung dieser Verluste die erreichbaren Einsparungen absolut gesehen beachtlich.

Die Forschungsschwerpunkte bei V-Research / Tribo Design sind: 

  • Gleitlager bzw. Gleitsysteme (Polymere, metallische Werkstoffe, Keramik, Schichten)
  • Elastomer-Dichtsysteme
  • „Schmierstofffreie“ Tribosysteme
  • Ruckgleitreibphänomene (Stick-slip)
  • Tribologische Charakterisierungen bzw. Bewertung von
    - Werkstoffen
    - Beschichtungen
    - Schmierstoffen
    - Umgebungsmedien (Atmosphäre)
    - Oberflächeneigenschaften (Topographie, Oberflächenstrukturen,   Benetzbarkeit, Oberflächenenergie, Schmierstoffmigration)

Ruckgleitreibphänomene (Stick-slip)

Ein vielfach beobachtetes, negatives Verhalten von Gleitreib-Systemen ist das Ruckgleitreiben. Dieses Verhalten tritt aus makroskopischer Betrachtung auf, wenn der Reibwert mit zunehmender Gleitgeschwindigkeit abnimmt, wie dies z. B. bei Grenzreibung im Übergang vom Haften zu Gleiten auftritt. Um Ruckgleitreiben zu reduzieren, muss daher vornehmlich Augenmerk auf die adhäsive Reibkraftkomponente (chem. oder mechanisch) geworfen werden.

Oberflächenenergie

Speziell bei Polymerwerkstoffen kann das Gleitverhalten in tribologischen Systemen maßgeblich von deren Oberflächenenergie abhängen. Hier kann zwischen polaren und unpolaren Polymeren unterschieden werden. Polare Kunststoffe (PA, POM, PVC …) haben in der Regel gegenüber den unpolaren Polymeren (PE, PTFE, …) den Vorteil höherer Festigkeiten, aber gleichzeitig den Nachteil, dass (chem.) Bindungen auch an den Grenz-Kontaktflächen sich stärker ausbilden, was wiederum zu höheren Reibwerten führt. Die Suche nach einer optimale Gleitpaarung kompliziert sich dahingehend, dass die Veränderung der Reibkräfte mit der Oberflächenrauheit ebenfalls von der Polarität der Werkstoffe abhängt – je nach Polariät kann sich der Reibwert mit der Rauheit verringern oder erhöhen. Eine Lösung kann die Funktionalisierung des Bulk-Materials und der Oberfläche sein.

Benetzbarkeit von Oberflächen

Eine gute Benetzbarkeit von tribologischen Wirkflächen ist in der Regel notwendig, um eine gute Schmierwirkung zu erhalten. Es gibt allerdings auch Ausnahmen: In Tribosystemen mit geschmierten DLC-Schichten (Diamond Like Carbon) können niedrigere Reibwerte erreicht werden, wenn der Schmierstoff die Oberfläche schlecht benetzt: In DLC beschichteten Tribosystemen treten die höchsten Reibungsverluste in Form von Viskositätsverlusten des Schmierstoffs auf. Wenn erreicht werden kann, dass der Schmierstoff an der Werkstoffoberfläche bereits eine etwas höhere Relativgeschwindigkeit hat, so lassen sich diese Verluste reduzieren. Dies ist der Fall, wenn der Schmierstoff weniger stark mit der DLC-Oberfläche wechselwirkt bzw. schlechter benetzt.