V-Research GmbH
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NEWS 11.04.2017

Automatisierte Anlagenkonfiguration für die Angebotserstellung von V-Research 

Design Automation

Künz verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Kranbau und bietet seinen anspruchsvollen Kunden weltweit technisch und qualitativ erstklassige Produkte. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, setzt Künz bei der Angebotsphase auf die automatisierte Anlagenkonfiguration von V-Research.

Das Unternehmen Künz wurde 1932 von Hans Künz gegründet. Lagen die Ursprünge noch in der Fertigung von Hochbaukranen, hat sich mit der Zeit der Schwerpunkt zugunsten des Containerkranbaus und des Stahlwasserbaus verlagert. Heute ist Künz eines der ältesten und erfolgreichsten Unternehmen in Vorarlberg und wandelte sich erfolgreich vom klassischen Maschinenbauer zum Systemlieferanten. „Die Hans Künz GmbH ist ein schnell wachsendes Unternehmen, das auf kundenindividuelle, technisch und qualitativ hochwertige Produkte und Anlagen für unterschiedliche Branchen spezialisiert ist. Wir sind ein Familienunternehmen in der 3. Generation und beschäftigen derzeit ca. 420 Mitarbeiter“, erklärt David Moosbrugger, Geschäftsführer der Hans Künz GmbH. Um bei gleichbleibender Kapazität weiterhin schnell und überzeugend zu agieren, begab man sich bei Künz auf die Suche nach einer Automatisierungslösung. Insbesondere in der Angebotsphase von Portalkranen standen die Vertriebsmitarbeiter vor einer komplexen Aufgabe. Es gilt die Machbarkeit von Kundenwünschen zu überprüfen, diese in ein 3D-CAD-Modell zu überführen und daraus Zeichnungen mit Hauptabmaßen abzuleiten – und hier vertraut das Unternehmen auf die Spezialisten von V-Research. 

V-Research optimiert Konstruktionsprozess

V-Research entwickelte aus diesem Grund für die Hans Künz GmbH eine speziell zugeschnittene Softwarelösung für die durchgängige, automatisierte Erstellung von Projektzeichnungen. Ziel war eine effizienzoptimierte Erzeugung von Kranvarianten auf der Basis einer möglichst hohen Anzahl an existierenden Standardkomponenten, einschließlich aller notwendigen Dokumente und Informationen. „Mit unserer Softwarelösung kann der Vertriebsmitarbeiter nun direkt beim Kunden ein 3D-Modell seines Kranes in Echtzeit erstellen. Neben dem enormen Zeitgewinn liegt ein weiterer wesentlicher Vorteil darin, dass der Kunde seinen gewünschten Kran bereits bei der Angebotserstellung visuell in 3D an seinem Rechner sieht, inklusive aller Maße und Änderungswünsche“, so Dr. Vaheh Khachatouri, Geschäftsführer bei V-Research. Die Softwarelösung zur Konstruktionsautomatisierung ist so konzipiert, dass es einen iterativen Vertriebsprozess unterstützt und dabei eine sehr geringe technische Expertise erfordert. „Für uns war wichtig, dass die Benutzeroberfläche sehr intuitiv und einfach gestaltet wurde, damit die Vertriebsmitarbeiter schnell und auch gerne mit diesem neuen Tool arbeiten konnten“, erzählt Moosbrugger. 

Fazit

„Die realisierte Lösung von V-Research dient als wichtiges Beratungstool für unsere Vertriebsmitarbeiter. Es minimiert den hausinternen Aufwand, Fehlerquellen werden reduziert, das Konstruktions-Know-how wird modelliert, dokumentiert und zudem für das Unternehmen gesichert. Was soll ich sagen, es war von Anfang an eine partnerschaftliche Zusammenarbeit die bestens funktionierte und das Ergebnis spricht für sich“, so Moosbrugger abschließend. Somit es auch nicht verwunderlich, dass man bei Künz derzeit über Folgeprojekte nachdenkt. 

Ing. David Moosbrugger

Geschäftsführer Technik

Hans Künz GmbH

       

NEWS 06.12.2016

Agilität durch Konstruktionsautomatisierung

Produzierende Unternehmen sind mit einer steigenden Nachfrage nach kundenindividuellen sowie segmentspezifischen Produkten konfrontiert. 

Die Individualisierung führt in Verbindung mit den ständig kürzer werdenden Innovationszyklen zu einem erheblichen Anstieg des Entwicklungs- und Konstruktionsaufwands für Firmen, die in gesättigten Märkten tätig sind.

Dieser Trend wird von großem Preisdruck und dem Mangel an qualifizierten Ingenieuren begleitet.

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Lesen Sie dazu den kompletten Pressetext, erschienen in der "Vorarlberger Wirtschaft 12/2016".

Pressetext PDF zum Download

NEWS 20.09.2016

Innovationsschub durch V-Research Projektbeteiligungen

Bregenz (VLK) – Forschung und Innovation auf internationalem Top-Niveau ist eine wesentliche Voraussetzung für die künftige Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg. Wertvolle Impulse resultieren aus den jüngsten Projektbeteiligungen des in Dornbirn ansässigen Forschungszentrums V-Research an Programmen des Bundes.

Weitere Medien dazu finden Sie unter http://presse.vorarlberg.at/land/dist/vlk-52510.html

Durch diese Mitwirkung können zusätzliche Geldmittel erschlossen werden, wodurch die überbetriebliche und außeruniversitäre Forschung im Lande weiter gestärkt wird, sagte Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser dazu am Dienstag, 20. September, im Pressefoyer: "Das ist umso wichtiger, als Vorarlberg keine eigene Universität hat, dafür aber eine vielfältige Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur, die extrem anwendungsorientiert und in hohem Maße – nämlich zu ca. 80 Prozent – unternehmensfinanziert ist." In Summe betragen die öffentlichen und privaten Investitionen für F&E in Vorarlberg jährlich fast 250 Millionen Euro.

Nicht zuletzt die vielen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die den größten Teil der Vorarlberger Wirtschaft ausmachen, brauchen Unterstützung, um Zugang zu Wissenschaft und Forschung zu haben, so Rüdisser. Ein Gebot der Stunde sieht er darin, das Augenmerk vor allem auf Forschungsfelder und Branchen mit besonders hohem Zukunftspotenzial  zu richten. Dazu zählt (neben Smart Textiles, Energie und Energieeffizienz u.a.) nicht zuletzt der Bereich der Intelligenten Produktion, mit dem auch wesentliche Forschungsschwerpunkte von V-Research verknüpft sind. Für den Geschäftsführer von V-Research, Vaheh Khachatouri, geht es darum, die Position als innovativer Lösungsanbieter für Digitalisierung und Automatisierung von Produktionsentwicklungsprozessen weiter auszubauen.

Während in der Vergangenheit mechanische Tätigkeiten in der Produktion zunehmend automatisiert worden sind, wurde durch den technischen Fortschritt laufend zusätzliche Beschäftigung geschaffen, erläuterte Khachatouri: "Automatisierung und Digitalisierung bedeuten für produzierende Unternehmen einen enormen Gewinn an Produktivität und Effizienz." Durch technologische Fortschritte auf den Gebieten der künstlichen Intelligenz, des maschinellen Lernens, des Sammelns und Auswertens von großen Datenmengen (Big Data) und der natürlichen Mensch-Maschine-Schnittstellen (z.B. Spracherkennung) sei in den nächsten 20 Jahren ein großer Wandel zu erwarten. So werden Computer Aufgaben übernehmen, die bislang nur von Menschen durchgeführt werden konnten (z.B. selbst fahrende Autos). Weltweit werde durch diese Prozesse in Zukunft ein Neun-Billionen-Euro-Markt beeinflusst, so Khachatouri: "Dieser Entwicklung wird sich auch der Wirtschafts- und Lebensstandort Vorarlberg nicht entziehen können. Umso wichtiger ist es, am Standort die entsprechenden Kompetenzen aufzubauen und die Wirtschaft aktiv zu unterstützen."

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NEWS 14.04.2015

V-Research und Holzforschung Austria starten Kooperationslabor

Automatisierung auch für kleine Stückzahlen:

V‑Research und Holzforschung Austria starten Kooperationslabor in Dornbirn

Im Maschinen- und Anlagenbau ist Automatisierung derzeit erst ab bestimmten Stückzahlen wirtschaftlich interessant. Senkt man aber die Kosten für die Umstellung, können auch spezialisierte kleine und mittlere Unternehmen sehr von Automatisierung profitieren. Wie das funktionieren kann, erarbeiten jetzt V-Research (Dornbirn) und Holzforschung Austria (Wien) in einem Kooperationslabor. Der Fokus bei dem vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft über die Austrian Cooperative Research (ACR) geförderten Projekts liegt auf dem Maschinen- und Anlagen- sowie Holzbau.

Wien, im April 2015. "Design Automation befasst sich mit der Automatisierung von Konstruktions- und Entwicklungsprozessen. Die Idee dahinter: Ingenieuraufgaben in der Anlagenprojektierung und Konstruktion werden von Computersoftware übernommen, während sich die Ingenieurinnen und Ingenieure auf kreative Aufgaben konzentrieren", erklärt Vaheh Khachatouri, Geschäftsführer von V‑Research.

Im Maschinen- und Anlagenbau und im Bauwesen funktioniert die Produktion weitgehend automatisiert. Die Umstellung auf Automatisierung ist eine große Investition. Bei großen Stückzahlen zahlt sich das aus und ist schon längst state-of-the-art. Für kleine Produktionen oder Spezialanfertigungen sind die hohen Kosten für die Umstellung ein Hindernis. Das erschwert den Wettbewerb für spezialisierte kleine und mittlere Unternehmen. Gerade für KMU sind aber Kosten und Time-to-Market ein großes Thema, beides kann durch automatisierte Konstruktion reduziert werden.

V-Research aus Dornbirn und Holzforschung Austria (HFA) mit Sitz in Wien haben sich jetzt in einem Projekt zusammengetan, um die Umstellung auf Konstruktionsautomatisierung auch für KMU wirtschaftlich zu machen. Projekttitel: "Design Automation für KMU mit Fokus auf Holz- und Maschinenbau". Das Ganze passiert im Rahmen eines sogenannten "Kooperationslabor" mit Standort in Dornbirn in Vorarlberg und wird vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft unterstützt. V-Research bringt ihr Know-how in Design Automation ein, die HFA ihr Wissen im Holzbau.

Wer profitiert? Die Projektergebnisse richten sich insbesondere an KMU, die Spezialanfertigungen machen und komplexe Baugruppen oder Bausätze entwickeln, produzieren und vertreiben. Im Maschinenbau sind das Unternehmen, die Maschinen und Anlagen für Spezialanwendungen produzieren, etwa Blechbearbeitungsanlagen oder Verpackungsmaschinen. Im Holzbau sind das beispielsweise Hersteller von Fertighäusern.

Folgende drei Schritte werden im ersten Jahr realisiert:

Zuerst werden die speziellen Anforderungen kleiner und mittlerer Unternehmen erfasst. Darauf basierend werden die technischen Grundlagen erarbeitet, um Konstruktionsautomatisierung auch für KMU interessant zu machen. Dann werden die Ergebnisse in ein Softwarerahmenwerk für den Maschinen- und Anlagenbau umgesetzt und in einem weiteren Schritt auf den Holzbausektor übertragen.

Khachatouri erklärt die Ziele: "Durch eine signifikante Kostensenkung bei der Umstellung wird Automatisierung auch für KMU im Maschinen- und Anlagenbau interessant: Die Produktion wird wirtschaftlicher und die Time-to-market kürzer. In einem zweiten Schritt adaptieren wir die Technologie für den Holzbau. Das wird natürlich von Anfang an mitgedacht."

  

Holztechniker Marius Schorer von der Holzforschung Austria in Wien ist bei V-Research

www.holzforschungaustria.at

Gerald Frank und Martin Burtscher von V-Research

NEWS 14.10.2014

ACR Kooperationspreis 2014: Schwere Lasten im Griff

Leistungsstarke Hubsysteme können bis zu 100 Tonnen manövrieren und werden etwa in automatisierten Produktionsanlagen eingesetzt. Die Vorarlberger Antriebstechnikfirma ZIMM verkauft Spindelhubgetriebe in die ganze Welt. Mit dem Forschungsinstitut V-Research optimierte ZIMM deren neuralgischen Punkt, nämlich die Schneckenräder: Das Ergebnis ist eine Lösung, bei der Material und Herstellung kostengünstiger sind, bei gleichzeitig höherer Lebensdauer und Traglast. Diese Innovation wurde jetzt mit dem ACR Kooperationspreis ausgezeichnet.

Wien, 14. Oktober 2014. Elektromechanische Hubsysteme werden nicht nur in automatisierten Produktionsanlagen eingesetzt, sondern etwa auch für tonnenschwere Bühnenbewegungen in Theatern. Die Vorarlberger Antriebstechnikfirma ZIMM hat sich auf sogenannte Spindelhubgetriebe spezialisiert. Mit diesen Hubsystemen kann man bis zu 100 Tonnen präzise positionieren. Seit 1991 wird der Spindelhubgetriebe-Systembaukasten von ZIMM in die ganze Welt verkauft und laufend weiterentwickelt.

Für eine besonders innovative Weiterentwicklung wurden die ZIMM Maschinenelemente GmbH + Co KG und Forschungspartner V-Research jetzt mit dem ACR Kooperationspreis ausgezeichnet.

Ein neuralgischer Punkt bei Spindelhubgetrieben sind die Schneckenräder – sie müssen sehr hohe Beanspruchungen aushalten. Solche Schneckenräder sind im Normalfall aus Bronze. Doch seit Jahren steigen die Preise von Kupfer, dem Hauptbestandteil von Bronze, massiv. "Wir wollten einen Ersatz finden, um wettbewerbsfähig zu bleiben", war man sich bei ZIMM einig. Gleichzeitig mussten die guten Eigenschaften von Bronze erreicht werden, etwa geringer Verschleiß, gutes Reibungsverhalten oder gute Anpassung an wechselnde Betriebsbedingungen.

Im ersten Schritt entwickelten die Forscherinnen und Forscher von V-Research Werkstoff- und Beschichtungskonzepte. Dann wurden im Rahmen von Versuchen die ausgewählten Konzepte auf ihre Eignung geprüft und das Reibungs- und Verschleißverhalten evaluiert. "V-Research macht Forschung und Entwicklung im Bereich Tribologie. Das heißt, wir beschäftigen uns mit Reibungs- und Verschleißvorgängen, wie sie in praktisch allen Maschinen und Anlagen vorkommen. Unsere Stärke liegt dabei in der umfassenden und systematischen Betrachtung der bewegten Teile, dem Tribosystem", erklärt Alexander Diem, Leiter des Bereichs "Tribo Design" bei V-Research. "Durch die systematische Vorgehensweise konnten wir alternative Materialpaarungen finden, deren Einsatz in solchen Schneckenverzahnungen gänzlich neu ist. Dazu haben wir das Tribosystem im Detail analysiert, um so ein zielgerichtetes Anforderungsprofil an die Werkstoffpaarungen, Gleitflächen usw. zu erstellen. Damit konnten wir einen umfassenden Lösungsbaum, der auch nicht klassische Gleitwerkstoffe beinhaltet, erstellen und sukzessive die vielversprechendsten Lösungsäste identifiziert", so Diem.

Das Vorhaben war eingebettet in einem Projekt zur Entwicklung einer neuen Produktgeneration mit einem Gesamtvolumen von 700.000 Euro und einer Dauer von 4,5 Jahren. Abgewickelt wurde es im Rahmen des FFG Basisprogramms. Ergebnis ist ein umfassendes Neudesign der Schneckenräder mit perfektionierten Reibungs- und Verschleißeigenschaften. Die Bronze kann dabei durch alternative Werkstoffverbunde ersetzt werden. "Das bedeutet in Zahlen für die Bautype, die Gegenstand des Projekts war, Folgendes: Die Material- und Herstellungskosten sind um 30 Prozent geringer. Gleichzeitig ist die Lebensdauer um das eineinhalbfache höher und es können 30 Prozent mehr Traglast manövriert werden – also für die Baugröße 100 Kilonewton bis zu 13 Tonnen, statt vorher 10 Tonnen. 13 Tonnen wiegt etwa ein unbeladener Güterwagen", erklärt Georg dall'Armi, Forschungsleiter bei ZIMM. "Das macht uns unabhängig vom Kupferpreis und von Zulieferern, ohne dass unsere Hubsysteme an Leistungsfähigkeit einbüßen."

Für die Auszeichnung mit dem ACR Kooperationspreis sprach, dass im Unternehmen wichtiges Know-how aufgebaut werden konnte. "Die Innovation ist substanziell für das KMU. ZIMM hat entsprechend auf die steigenden Rohstoffpreise reagiert und gleichzeitig eine technische Leistungssteigerung geschafft", so Henrike Hügelsberger von der FFG – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft. "Weiters ist hervorzuheben, dass ZIMM nicht nur bei Forschung und Entwicklung in die Zukunft investiert, sondern auch über die Lehrlingsausbildung. Das KMU bildet gerade 16 Lehrlinge aus."

Über die Kooperationspartner
Die ZIMM Maschinenelemente GmbH + Co KG aus Lustenau in Vorarlberg ist ein international tätiges Unternehmen mit mehr als 35 Jahren Erfahrung in der Antriebstechnik. Der von ZIMM entwickelte Spindelhubgetriebe-Systembaukasten hat sich zum Hauptprodukt entwickelt. Der Vorarlberger Familienbetrieb ist inzwischen einer der Weltmarktführer in der Branche und beschäftigt 83 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Exportanteil beträgt fast 80 Prozent. www.zimm.at
ZIMM arbeitet seit Jahren mit V-Research zusammen. V-Research hat seinen Sitz in Dornbirn und wurde 2004 gegründet. Das Forschungsinstitut hat 18 Beschäftigte und ist auf zwei Themen spezialisiert: Tribologie und Design Automation. V‑Research ist seit 2013 ACR Mitglied.

Über die ACR
Die Austrian Cooperative Research (ACR) wurde vor 60 Jahren als Dachverband für wirtschaftsnahe Forschungsinstitute gegründet. Schon damals ging es darum, angewandte Forschung und Entwicklung für die österreichischen Unternehmen zu betreiben. Heute setzen die 19 ACR Mitglieder mit ihren 650 Beschäftigten 500 größere und große FEI Projekte pro Jahr um. Gesamtumsatz 2013: 56,2 Mio. Euro. FEI steht für Forschung, Entwicklung und Innovation und ist das zentrale Thema im ACR Netzwerk. Das Alleinstellungsmerkmal der ACR: Ihre Mitglieder erbringen über zwei Drittel ihrer Leistungen für kleine und mittlere Unternehmen. Damit trägt die ACR dazu bei, dass der Innovationsgedanke auch in mittelständischen Unternehmen präsent ist und hier Barrieren beim Zugang zu Forschung und Entwicklung fallen. Forschungsschwerpunkte: Nachhaltiges Bauen; Umwelttechnik & erneuerbare Energien; Produkte, Prozesse, Werkstoffe; Lebensmittelqualität & ‑sicherheit; Innovation & Wettbewerbsfähigkeit. www.acr.ac.at

NEWS 17.04.2014

Wichtiger Erfolg für Vorarlbergs Forschungslandschaft Wirtschaftskammer

Vorarlberg begrüßt den Startschuss für neue Kompetenzzentren in Vorarlberg.

Der jüngste Erfolg bei der Zuteilung neuer K-Projekte im Rahmen des COMET-Programms bedeutet einen wichtigen Impuls für die angewandte, industrielle Forschung in Vorarlberg. Drei der elf bewilligten Projekte erfolgen unter Vorarlberger Beteiligung, zwei laufen sogar unter heimischer Federführung. Die Kompetenzzentren und K-Projekte bündeln mit wissenschaftlicher Kompetenz technologisches Know-how und bringen beides in anwendungsorientierte Forschungsprojekte ein.

Hoher Standortfaktor

„Forschung und Innovation können für einen Standort nicht hoch genug eingeschätzt werden. Denn Forschung ist die Grundlage für Innovation und diese wiederum ist die Basis für die Erfolge der heimischen Unternehmen auf internationalen Märkten“, begrüßt Dr. Helmut Steurer die Empfehlung, drei Projekte mit Vorarlberger Beteiligung zu fördern. K-Projekte stellen die Newcomer-Linie im Rahmen des COMETProgrammes dar. Das Ziel ist, hochqualitative Forschung in Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft mit mittelfristiger Perspektive und klar abgegrenzter Themenstellung zu initiieren.

„Diese maßgeblichen Standortfaktoren wirken unmittelbar auf das Wirtschaftswachstum und den Wohlstand im Land. Mit der Förderzusage können nun wichtige Forschungsprojekte für die Region realisiert werden“, bekräftigt WKV-Dir. Steurer.

Die Sachgüterproduktion hat mit 25 % einen hohen Anteil an der Gesamtbruttowertschöpfung in Vorarlberg. „Durch die Entwicklung und Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte mit innovativen Merkmalen und hohem Kundennutzen gelingt es den Unternehmen mit Produktionsstätten in der Region trotz der bestehenden Kostenstruktur ihre Marktanteile zu halten und auszubauen“, sagt Dr. Vaheh Khachatouri, Geschäftsführer von V-Research.

Laut Experten werden in der Projektierungs- und Entwicklungsphase durchschnittlich über 70 % des Kostenoptimierungspotenzials der Produktentstehung festgelegt, weitere 18 % in der Fertigungsvorbereitung.

Die neu bewilligten K-Projekte aus Vorarlberger Sicht:

  • „AEDA - Advanced Engineering Design Automation“, V-Research GmbH Industrielle Forschung und Entwicklung“, Dornbirn.
  • HOPL - Heuristic Optimization in Production and Logistics“, FH OÖ Forschungs- & Entwicklungs-GmbH“, Wels. V-Research ist Konsortialpartner.
  • LiTech - Easy to use professional business and system control applications“, Fachhochschule Vorarlberg GmbH“, Dornbirn.

V-Research steht für industrieorientierte Forschung und Entwicklung in den Arbeitsgebieten Design Automation und TriboDesign. Der „Verein zur Förderung der industriellen Forschung“ hält 51 Prozent der GmbH-Anteile von V-Research. 16 Unternehmen und zwei Institutionen sind darin vereint. 49 Prozent der V-Research GmbH sind im Besitz des Landes Vorarlberg, vertreten durch die Fachhochschule Vorarlberg. Gründungsjahr 2004.

  • Design Automation umfasst die Automatisierung von Konstruktions- und Entwicklungsprozessen.
  • Tribologie erforscht das Gesamtgebiet von Reibung und Verschleiß einschließlich Schmierung. Tribo Design bezeichnet die Optimierung tribologisch beanspruchter Systeme.

Tribologische Modellprüfung

Stereo-Mikroskop

   

Tribometer

Bauteil-Prüfstand

     

 

 

 

 

 

Dr. Vaheh Khachatouri