Vorarlberg investiert in die Zukunft und in den Aufbau von Forschungskapazitäten: Im Rahmen des EU-Förderprogramms IBW/EFRE wurden vier neue Transferzentren mit einem Gesamtvolumen von rund 5 Millionen Euro für drei Jahre genehmigt. Diese stärken den Wissens- und Technologietransfer zwischen Forschung und Wirtschaft und sind ein entscheidender Schritt für die Innovationskraft und Resilienz des Wirtschaftsstandorts.
Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
Gesellschaftliche, digitale und ökologische Transformationsprozesse erhöhen den Innovationsdruck. „Die Transferzentren verbinden Wissenschaft, Wirtschaft und öffentliche Förderung, um Österreichs technologische Zukunft nachhaltig zu gestalten. Sie liefern Unternehmen neues Wissen für die Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen“, erklärt Dr. Heinz Seyringer, CEO von V-Research. Dadurch entstehen Beschäftigung und Wachstum und darauf zielt das IBW/EFRE-Programm ab. Die Themen sind technologisch anspruchsvoll und zukunftsorientiert: Data Science und Datensicherheit, Kreislaufwirtschaft und Photonik. Die Zentren schaffen Zugang zu modernster Infrastruktur, Expertise und Innovationsnetzwerken. Damit fördern sie den Dialog zwischen Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft und stärken so die regionale Wertschöpfung.
Transferzentrum für angewandte Photonik
Das Transferzentrum „Photonics for Industry“ bündelt bestehende Photonik-Kompetenzen am Campus V als zentrale Anlaufstelle für Anwendungen in den Bereichen Quantentechnologie, Life Science, Umweltsensorik und Telekommunikation. Das High-Tech-Forschungszentrum V-Research, dessen zentrales Forschungsfeld die Photonik ist, ist mit der Entwicklung von Photonic Crystals maßgebend beim Projekt beteiligt. Ein modularer Photonik-Baukasten wird entwickelt, der Unternehmen den einfachen Zugang zu komplexen Technologien ermöglicht – ohne tiefes physikalisches Know-how. Nutzer können die Bausteine einfach einsetzen und bei Bedarf kombinieren, ohne die physikalischen Details selbst designen oder verstehen zu müssen.
„Wir wollen Forschungsergebnisse schneller in die Praxis bringen, die Innovationskraft der heimischen Wirtschaft fördern und Vorarlberg als starken Partner in der europäischen Photonikforschung positionieren“, betont Fadi Dohnal, Projektleiter Transferzentrum für Angewandte Photonik und Forschungszentrumleiter Mikrotechnik der FHV. Transferzentren wie das Photonik-Zentrum schaffen Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, fördern Kooperationen und stärken die Wettbewerbsfähigkeit. Sie bieten Zugang zu modernster Infrastruktur und Know-how – ein Gewinn für Unternehmen, Fachkräfte und die Region.
EFRE als Motor für Innovation
Die EU-Fördermittel zielen darauf ab, Wachstum, Nachhaltigkeit und Resilienz zu sichern. „Mit gezielten Investitionen in Schlüsseltechnologien stärken wir den Standort und schaffen Zukunftsperspektiven“, unterstreicht Wirtschaftslandesrat Marco Tittler.
„Transferzentren wie das Photonik-Zentrum schaffen Brücken zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, fördern Kooperationen und stärken die Wettbewerbsfähigkeit. Sie bieten Zugang zu modernster Infrastruktur und Know-how – ein Gewinn für Unternehmen, Fachkräfte und die Region.“
👉 Mehr erfahren: www.efre.gv.at, www.v-research.at, www.fhv.at
Bildcredits: Bernd Hofmeister, Landespressestelle Vorarlberg; ACR / schewig fotodesign
